Die Neurochirurgie

Die Neurochirurgie umfasst als medizinisches Fachgebiet die Erkennung und operative Behandlung von Erkrankungen, Fehlbildungen und (Folgen von) Verletzungen des zentralen und peripheren Nervensystems. Außerdem beschäftigt sie sich mit den entsprechenden Voruntersuchungen, konservativen Behandlungsverfahren und der Rehabilitation.
Als Gehirn (Hirn, lateinisch: cerebrum, altgriechisch ἐγκέφαλον [enképhalon]) bezeichnet man den im Kopf gelegenen Teil des Zentralnervensystems der Wirbeltiere. Es liegt geschützt in der Schädelhöhle, wird umhüllt von Hirnhaut und besteht hauptsächlich aus Nervengewebe.
Das Hirn ist gemeinhin jener Teil des menschlichen Körpers, mit dem wir denken, oder glauben zu denken (Frage an die Philosophen unserer Homepagebesucher: was ist „Denken“?), uns erinnern, Zusammenhänge erkennen, es verarbeitet hochdifferenziert Sinneseindrücke und koordiniert komplexe Verhaltensweisen. Es ist somit der Hauptintegrationsort für alle komplexen Informationen, die der Organismus verarbeitet.
Allerdings gelangt nicht jede Information bis zur Hirnrinde und zum Bewusstsein. Peripher liegende Nervengeflechte und vor allem Zentren im Hirnstamm verarbeiten die meisten der von Rezeptoren ankommenden Erregungen unbewusst. Reflexbögen übernehmen Aufgaben, die mit höchster Geschwindigkeit und ohne bewusste Verarbeitung und verzögernde Einflussnahme erledigt werden, das so genannte autonome Nervensystem. Es koordiniert vegetative Funktionen wie Atmung, Kreislauf, Herzfunktion, Nahrungsaufnahme, -verdauung und -abgabe, Flüssigkeitsaufnahme und -ausscheidung sowie Fortpflanzung.
Die Neurochirurgie

